FAQ

Grundsätzlich nein; werden jedoch vermehrt Arbeitsstellen mit dem Tuch gereinigt, an denen tierische Eiweiße (Fleisch, Eier, Milch, etc.) be- und verarbeitet wurden, ist es notwendig, das Tuch nach dem jeweiligen Gebrauch unter heißem Wasser mit der Hand gut auszuwaschen, denn die Eiweiße beginnen ihren natürlichen Vergärungsprozess und somit beginnen diese zu riechen. Sie kennen vielleicht die Geschichte der verschütteten Milch auf einem Beifahrersitz in einem PKW. Der Sitz musste ausgetauscht werden, da die Geruchsbildung der vergorenen Milch so arg war, dass alles Reinigen, Lüften und Waschen des Schonbezuges nichts genützt hat.
Grundsätzlich ja, aber jedes Färben bedeutet mehr an Umweltbelastung und ist nicht gewollt.
Die Funktion, im Sinne, unschädlich machen der aufgenommenen Bakterien in der Faser, ist auf die Lebenszeit des Tuches gegeben, da die Silberionen im Produktionsprozess mit der Faser untrennbar verbunden werden. Man sagt zwar, dass die Spitzen der Mikrofaser bei häufiger Anwendung runder werden, aber Funktionsverlust, im Sinne weniger Schmutzaufnahme oder offensichtlich geringere Reinigungswirkung auf Oberflächen, konnten wir bei den nun doch bereits mehrjährigen Erfahrungen von Mikrofasertüchern kaum feststellen.
Wenn es nicht mehr anwendbar ist. Das ist aus jetziger Sicht nur gegeben, wenn es zerschnitten, verbrannt, zerrissen, immer und immer wieder falsch gewaschen (mit Weichspüler) oder mit Chemie behandelt wurde, die nicht mehr auswaschbar ist. Ausgenommen der letzten beiden Punkte, können Sie es entsorgen, wie jede andere Textilie auch. Wenn es immer wieder falsch gewaschen und eine Verschmutzung mit nicht auswaschbarer Chemie gegeben ist, bleibt wohl nur der Weg zur Sondermüllentsorgung. Wir vertrauen aber darauf, dass die Nutzer das Tuch laut unseren Vorgaben richtig anwenden, wodurch eine mehrjährige Anwendbarkeit und Freude damit garantiert sind.
Der Umwelt zu liebe bei so geringer Temperatur wie möglich. Liegt eine starke Verschmutzung vor sind auch 90° möglich.
So oft es, aufgrund des Anwendungsbereiches, Sinn macht. In Gesundheits- und Lebensmittelbereichen kann das täglich sein, in der üblichen Haushaltsanwendung 1 x pro Woche. Wichtig ist den Hinweis zu beachten: waschen ohne Weichspüler und nicht in den Trockner.
Dies widerspricht dem Sinn des Tuches, aber ist grundsätzlich unproblematisch, ausgenommen es greift die Faser selbst an. Ein Reinigungsmittel mit hoher Schaumbildung lässt eine Anwendung sinnlos erscheinen, da die Faser ihre volle Wirksamkeit nicht mehr entfalten kann.
Sie können das Tuch für jede mit der Faser zugängliche glatte Oberfläche verwenden bzw. jede raue Oberfläche, sofern noch eine Faserbewegung möglich ist. Kann die Faser nicht bewegt werden, kann sie auch nicht in die Oberfläche eindringen und den Schmutz herausheben. Bei hoch empfindlichen Oberflächen empfiehlt sich vor Anwendung ein einfacher Test an einer nichteinsichtigen Stelle. Von der Produktpalette her, sind die Produkte für folgende Einsätze gedacht: - Surface: Für alle glatten Oberflächen - Display: Notebook Displays, Handy, Tablets, Bildschirme, uvm. - Floor/Magnet: Alle Arten von Fußböden (Achtung: Besonderheiten bei Marmor und geölten Holzböden beachten)
Mikrofaser (in der Fachliteratur auch Microfaser) ist eine Sammelbezeichnung für Fasern, deren Feinheit geringer als 1 dtex ist, d.h. 10.000 m einer solchen Mikrofaser wiegen maximal 1 g. Schwerpunktmäßig liegt die Feinheit von Mikrofasern zwischen 0,1 und 0,8 dtex. Vergleichsweise dazu beträgt die Feinheit der Naturfasern Baumwolle 1,5 bis 2,5 dtex, Schurwolle 3 bis 6 dtex und Seide 1,3 dtex. Die Faserdurchmesser liegen dann in Abhängigkeit von der Dichte zwischen 3 und 10 µm. Das normale menschliche Kopfhaar weist einen Durchmesser zwischen 50 und 70 µm auf. Unsere Mikrofaser ist ein Gemisch aus 75% Polyester und 25% Polyamid. Dieses Gemisch gewährleistet einerseits Elastizität, damit die Fasern in kleinste Oberflächen eindringen können, und andererseits eine hohe Schmutzaufnahmefähigkeit, mit der Eigenschaft diesen Schmutz im Inneren des Tuches festzuhalten, sowie eine hohe Saugkraft. Dazu kommen eben die direkt in die Faser implementierten Silberionen, die den festgehaltenen Schmutz unschädlich machen.
Grundsätzlich nein, aber da uns nicht alle Arten von Oberflächen bekannt sind, empfiehlt sich vor Anwendung ein einfacher Test an einer nichteinsichtigen Stelle.
Die Mikrofaser ist grundsätzlich für alle Bodenarten geeignet. Besonderheiten sind bei Marmorböden gegeben. Hier muss auf jeden Fall trocken nachgewischt werden. Bei grobstrukturierten Holzböden könnte bei Anwendung der Faser, wie bei Verwendung aller anderen Arten von Fasern auch, ein Hängenbleiben gegeben sein. Ist keine Bewegung möglich, kann auch keine Reinigung stattfinden. Das ist aber praktisch nur bei nicht gehobelten Holzoberflächen der Fall. Bei offenen Holzböden muss aber darauf geachtet werden, inwieweit diese geölt sind oder nicht. Die Faser ist so stark, dass sie auf Dauer auch das Öl aus den Holzporen herausholen würde. Hier empfiehlt sich eine Baumwollfaser. Nicht geölte offene Holzböden sind jedoch perfekt zu reinigen und offenbaren unmittelbar nach der Reinigung einen wunderbar tiefen Holzgeruch.
Der Weichspüler verklebt die Fasern und führt dazu, dass das ganze Tuch hart wird und nicht mehr verwendbar ist. Sollte das einmal passieren, ist das kein Problem. Nach ca. 2-3 x erneutem Waschen ohne Weichspüler ist das Tuch wieder voll einsatzfähig.
Jederzeit, jedoch ohne Weichspüler und anschließend grundsätzlich nicht in den Trockner geben.
Dadurch wird die Formstabilität und Elastizität der Faser verringert, die ja wichtig ist, damit die Faser porentief in die Oberfläche eindringen kann.
Sie werden merken, dass es Formstabilität und Elastizität verliert. Diese Eigenschaften zu erhalten ist aber wichtig, da nur elastische Fasern auch gründlich reinigen.
Beim Waschen jeder Art von Textilien lösen sich Fasern aus den Textilien und gelangen in das Abwasser. Jedoch ist der Anteil von Mikroplastik aus Textilien in Europa mit 0,3 Promille an den gesamten Mikroplastikabfällen praktisch nicht gegeben. Demgegenüber steht aber der große ökologische Vorteil, dass eine Reinigung ohne Chemie möglich ist.
Unter Gewährleistung versteht man die verschuldensunabhängige Haftung für Sach- und Rechtsmängel, die zum Übergabe- bzw. Lieferzeitpunkt schon vorhanden sind. Diese werden von uns entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen gelebt, unter besonderer Berücksichtigung des Kosumentenschutzgesetzes.
Geruch hat nichts mit der Funktionsfähigkeit des Produktes zu tun. Sie müssen einfach wissen, dass auch bei Anwendung des Tuches bestimmte Reinigungsvorschriften einzuhalten sind. Ein Tuch muss genauso nach jedem Reinigungsgang unter laufendem Wasser ausgewaschen werden. Besonders bei Reinigung von Flächen, wo mit tierischen Eiweißen (Eier, Milch, Fleisch, etc.) gearbeitet wird, ist es notwendig, das Tuch nach dem jeweiligen Gebrauch unter heißem Wasser mit der Hand gut auszuwaschen, denn die Eiweiße beginnen sehr rasch ihren natürlichen Vergärungsprozess und somit beginnt das Tuch zu riechen, wenn es nicht ausgewaschen wird und liegen bleibt.